Das weiße Rauschen der Lottozahlen

Personen die mit Physik oder Elektrotechnik zu tun haben ist dieser Begriff sicher geläufig. Jeder erlebt diesen Effekt wenn das Radio bei der Sendersuche zwischen den Sendern "rauscht" oder das Fernsehbild "schneit" wenn der Sender kein Programm ausstrahlt. Die physikalischen Ursachen wollen wir hier nicht näher beleuchten. Aber soviel sei gesagt, Rauschen ist ein Zufallsprozess und damit das Gegenteil von Information.

Wenn Radio- oder Fernsehsender Programme ausstrahlen, so werden diese vom Empfänger in Töne oder Bilder umgesetzt, also in Informationen. (Die Nachrichtentechnik kümmert sich nicht um die inhaltliche Qualität der Information. Auch falsche Informationen und blabla-Inhalte sind im Sinne der Nachrichtentechnik Informationen im Gegensatz zum Rauschen.)

Genau dieser Begriff des Rauschens beschreibt den Charakter einer langen Reihe von Lottozahlen. Es ist ihnen keine Information zu entlocken, außer dass nur ganze Zahlen von 1 bis 49 vorkommen. Das ist aber keine Information sondern eine Randbedingung.

Auch für das Auftreten der Lottozahlen in bestimmten Bereichen oder mit bestimmten Kombinationen ist keine Gesetzmäßigkeit zu erkennen. Hier kommt der Zusatz des "weißen" Rauschens zum tragen. Die Fachleute bezeichnen ein Rauschen als "weiß", wenn es im betrachteten Frequenzbereich gleich verteilt ist.

Analog dazu erleben wir eine gleichmäßige Verteilung über alle Lottozahlen. Wäre die Verteilung nicht gleichmäßig über den betrachteten (Zahlen)Bereich verteilt, so spräche man von einem farbigen Rauschen. Es sieht ganz so aus, dass dies der Fall bei der AUSWAHLWETTE 6 aus 45 der Fall ist. Wenigstens haben wir es dort mit einem pastellfarbenem Rauschen zu tun.

Ob man daraus Honig saugen kann, erfahren Sie auch auf diesen Seiten.

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