Blinde Gefolgschaft ist auch beim LOTTO schädlich
Die Unvorhersagbarkeit der Gewinnzahlen
ist eine triviale Vorraussetzung jeder Lotterie. Gibt es denn nun
überhaupt kein Zipfelchen an dem man ziehen kann, damit sich
das Glück auf die eigene Seite schlägt?
Jeder kennt den Spruch: Ein Pech kommt selten
allein. Wie schon gesagt, kann man beim LOTTO das Glück
nicht erzwingen, jedoch wenn es dann eintritt, ist es möglich
aktiv für zusätzlichen Jubel zu sorgen: Ein
Glück kommt selten allein, nämlich außer
dem Gewinn selbst noch ein relativ hoher Gewinnbetrag.
Im Gegensatz zu den Gewinnzahlen lassen sich die Gewinnquoten
vorher einigermaßen abschätzen. Die beiden Bausteine
für diese Vorhersage sind das hier schon oft erwähnte
Totalisatorprinzip mit prozentual festliegenden
Auszahlungsquoten und das Tippverhalten
vieler Spielteilnehmer.
Der Aspekt des Tippens von geometrischen Mustern,
ist hier schon beschrieben worden.
Ein systematisches (also wenig zufälliges)
Tippverhalten ist auch gegeben, wenn Lottozahlen blindlings "nachgetippt"
werden, die irgendwo in Zeitungen/Zeitschriften in großer
Auflage abgedruckt sind. Horoskop-Zahlen oder sog. "rückständige"
Lottozahlen findet man hier oft. Schwieriger aufzudecken ist die
Vorliebe mancher Spielteilnehmer, Tipps aus Ziehungen
der Vergangenheit oder von parallelen
Lotterien (Mittwochslotto) zu nehmen.
Es gibt ein einfaches Prinzip: Wenn Sie beim LOTTO
eine Kombination von Gewinnzahlen wählen, die
auch von vielen anderen Leuten wahrgenommen wird (z.B. Zeitschriften),
so ist die Gefahr einer enttäuschenden
Quote im Gewinnfall groß.
12/01
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